Sonntag, 24. April 2016

Rezension - The Club - Firt - Lauren Rowe


 
                                            Quelle: Piper Verlag

Inhalt:

Jonas Faraday meldet sich aufgrund der Empfehlung seines Bruders beim sogenannten „Club“ , einer Dating-/Sexagentur, an. In seiner Bewerbung gibt er sich betont überheblich und sehr selbstbewusst. Jonas liebt den den einvernehmlichen One-Night-Stand und hält sich selbst für einen Sex-Gott. Seine bisherigen Eroberungen erwarteten jedoch mehr als nur eine Nacht und genau das war Jonas bisher nicht bereit zu geben. Als ihm die Aufnahmeassistentin Sarah eine E-Mail schreibt, in der sie sich über sein arrogantes Gehabe Luft macht und ihm dabei ihr intimstes Geheimnis, noch nie einen Orgasmus gehabt zu haben, enthüllt, macht sich Jonas auf die Suche nach ihr, nichtsahnend, dass sie vielleicht die einzige ist, die er je wirklich gewollt haben könnte.


Meinung:

Man beginnt mit der Anmeldung von Jonas im Club, arrogant und überheblich beantwortet er die Fragen, was der Anmeldeassistentin Sarah gehörig gegen den Strich geht. Sarah ist eigentlich Jurastudentin und verdient sich im Club neben dem Studium ihr Geld. Die Autorin bediente sich in ihrer Story der üblichen Konstellation zwischen reichem, gut aussehendem, von der Vergangenheit geprägtem Geschäftsführer und der jungen hübschen Studentin, die bei ihrer alleinerziehenden Mutter groß geworden ist. Jonas machte auf mich zu Beginn einen eher unsympathischen Eindruck, wohingegen Sarah mit ihrer durchaus schlagfertigen Art punkten konnte. Während Sarah sich jedoch weiterhin weigert sich Jonas gegenüberzustellen, ist in Jonas der Ehrgeiz geweckt sie endlich zu finden. Die Suche nach Sarah und die gelegentlichen Mitteilungen an den jeweils anderen, waren aufgrund des ständigen Schlagabtauschs amüsant zu lesen. Übertrieben fand ich allerdings, die nach dem ersten offiziellen Treffen, häufig auftretenden Sexszenen. Zwar hatte es sich Jonas zum Ziel gemacht, Sarahs Orgasmus-Problem zu beseitigen, dennoch waren diese Szenen meiner Meinung nach keine wirkliche Lösung des eigentlichen Problem, dienten wohl aber der Darstellung der gegenseitigen Anziehungskraft der Charakteren. Was ich jedoch wirklich toll fand, war Jonas Charakterveränderung. Für ihn zählt nur noch Sarah und ihr Wohlergehen, was sich vor allem in seinen Gedanken widerspiegelt. Während sich die Beiden immer näher kommen, braut sich jedoch ohne ihr Wissen etwas Unheilvolles zusammen. 

Erzählt wird die Geschichte aus beiden Perspektiven, wodurch man als Leser einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Personen bekommt.

Lieblingszitat:

Man muss eben herausfinden, was man will, und dann alles dafür tun, dass es wahr wird."

Bewertung:

Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht, wodurch das erste Drittel in einem Rutsch durchgelesen war. Die Suche nach Sarah und Jonas betriebener Aufwand waren ideenreich und wirklich gut beschrieben. Probleme hatte ich wirklich nur im mittleren Teil mit den gehäuft auftretenden Sexszenen. Anschließend konnte mich das Buch aber wieder in seinen Bann ziehen, sodass ich durchaus verkünden kann, dass auch ich einen Jonas Faraday möchte!
Ich werde die Reihe definitiv weiterhin verfolgen und bin gespannt, wie es mit Jonas und Sarah weitergeht.
Ich gebe „The Club-Flirt“ vier von fünf Sternen.


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