Montag, 27. Juni 2016

Rezension - Annie & Logan - Wenn Liebe, Freundschaft ist - Emma Smith

 
Inhalt
Logan und Annie sind seit dem College befreundet. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Er, der selbstbewusste, attraktive Macho, der sich für kein Bett zu schade ist und Sie, die kleine, schüchterne Leseratte, die ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat. Doch dann macht Steve, der Freund von Annie, ihr einen Heiratsantrag, und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. 
Sollte doch Logan neben ihr am Altar stehen?
Er setzt alles auf eine Karte und beichtet ihr etwas, das alles aufs Spiel setzen könnte ...
Ein entschlossener Kampf um die wahre, große Liebe beginnt oder ist doch alles zu spät?



Cover
Auf dem Cover sieht man zwei einen Mann, der eine Frau in den Armen hält. Sie hält die Augen geschlossen, ist an ihn geschmiegt und fühlt sich sichtlich geborgen in seinen Armen. Des Weiteren berühren sie sich vertraut an den Händen. Der Grundton des (farbigen) Covers ist ein rosafarbener Ton. Auf emotionaler Ebener steht die Farbe rosa für Liebe, Blindheit, Geborgenheit und Fürsorge – Themen, die sich definitiv beim 
                                                                                              Lesen in der Geschichte wiederfinden.

Meine Meinung
Die Geschichte von Annie und Logan ist mein erstes Buch der Autorin. Die Idee zum Buch ist interessant und die Story spannend mitzuverfolgen.
Das Buch beginnt mit einer Szene, die vor allem Annie nachdenklich zurücklässt, und den Leser direkt ins Geschehen wirft. Mit dem Beginn hatte ich leider so meine Schwierigkeiten, da ich mich mit dem Schreibstil der Autorin erst zurechtfinden musste und anfangs mit den auftretenden Charakteren, die man im Verlauf dann besser zu zu ordnen lernt, überfordert war. Mit den voranschreitenden Kapiteln konnte ich mich dann jedoch auch besser orientieren und fand somit auch eher in die Story hinein. Die Autorin nutzte in den Kapiteln eingebaute Rückblenden. Mit diesem Stilmittel verfolgt man als Leser wichtige Schlüsselszenen, wie das Kennenlernen der Hauptprotagonisten und die Entwicklung ihrer Freundschaft. Zusätzlich zu den Rückblenden sind die Kapitel abwechselnd geschrieben aus der Sicht beider Protagonisten.
Als Leser ist man aufgrund des verwendeten Erzählstils allwissend und kennt Gefühle und Gedanken der Protagonisten.
Obwohl ich mich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil im weiteren Verlauf gut zurechtfand, fehlten mir in den Gesprächen zunächst Hinweise darauf, welcher Gesprächspartner sich nun äußerte. Anfangs verwirrte mich das sehr. Im Verlauf des Buches kam ich damit auch besser zurecht.
Die Story ist eine schöne Liebesgeschichte, die sich auch an klassische Klischees bedient und trotzdem auch ein wenig Spannung vor allem im Konflikt mit Annies Verlobten bietet, von der ich leider nur etwas mehr erwartet habe.

Zitat
Du kannst von mir aus sagen, dass du dich hässlich findest, aber ich weiß es besser. Du bist perfekt, für mich.“

Bewertung
Süße Geschichte für ein wenig Ablenkung zwischendurch, die mir aber auf langer Sicht leider nicht im Gedächtnis bleiben wird.  


Besucht die Autorin doch mal auf Facebook: Emma Smith

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen