Mittwoch, 17. August 2016

Rezension - A Place To Remember - Emily & Noah - Michelle Schrenk

   

Klappentext
Manche Menschen suchen ewig nach dem Zauber,
und wenn er dann endlich da ist, sind sie so blind,
dass sie ihn nicht sehen. Auch Ihr Zauber liegt direkt vor Ihnen.
Wenn er der Mann ist, nach dem sich Ihr Herz verzehrt, der es
zum Leuchten bringt, dann warten Sie nicht zu lange…


Emily Glow hat die Nase voll.
Seit Jahren hofft sie darauf, dass der Zauber der Liebe
endlich auch zu ihr findet.
Doch als ein vermeintlicher Traumprinz erneut ihre Gefühlswelt in Scherben legt, beschließt sie, dem Zauber
ein für alle Mal abzuschwören. Zu dumm, dass sie gerade jetzt
einen Zeitungsartikel zu diesem Thema verfassen muss und bereits mitten in der
Recherche steckt.
Was verbirgt die kleine Schneekugel, die Emily zusammen mit
einem Brief in dem hübschen Antiquitätengeschäft „A Place to Remember“
in London entdeckt? Und ist es wirklich nur Zufall, dass dort
Noah arbeitet, der sie mit seinen grünen Pfefferminzaugen
völlig aus dem Konzept bringt?
Gemeinsam machen sich Emily und Noah auf die Suche
nach dem Geheimnis der Kugel. Sie ahnen jedoch nicht, dass deren
Geschichte auch ihr Leben verzaubern wird.
Eine romantische Geschichte von der Liebe, ihrer Magie und der Hoffnung
auf den ewigen Zauber, der uns alle umgibt.



Cover
Das Cover fügt sich sehr gut in die Reihe ein. Ein Paar, das sich sehr in sehr vertrauter Position befindet, ist abgebildet. Außerdem kann man im Hintergrund die Wahrzeichen von London sehen. Auch von der farblichen Gestaltung passt es zu den bisherigen Covern. Umrandet wird das Ganze von Kirschblüten, an die sich der Leser beim Lesen erinnern wird. Das Cover ist wieder einmal sehr schön und lädt definitiv zum Träumen ein.

Meine Meinung
An ihrem dreizehnten Geburtstag prophezeite Tante Queeny der jungen Emily ihre große Liebe. Ein Mann mit pfefferminzgrünen Augen, der keine Schnürsenkel binden kann und zudem ein Muttermal am Auge besitzt. In ihrer derzeitigen Beziehung glaubt Emily sowohl den Mann als auch den Zauber gefunden zu haben. Doch inzwischen hat sich der Alltag eingestellt und der Zauber scheint längst verflogen. Zumindest für einen Artikel ihrer Agentur beginnt sich Emily noch einmal auf die Suche nach dem Zauber der Liebe zu machen und stößt dabei in dem Antiquitätenladen „A Place To Remember“ nicht nnur auf eine Schneekugel mit geheimnissvoller Inschrift, sondern auch auf den Angestellten Noah, einen Mann mit Augen so grün wie Pfefferminze. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis der Schneekugel zu lösen und schon bald muss sich Emily fragen, ob der Zauber nicht doch mehr für sie bereit hält als bisher angenommen.

Der fünfte und somit auch der abschließende Band der Geschichten um den Antiquitätenladen „A Place To Remember“ wurde von Michelle Schrenk geschrieben. Es ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen.
Die Geschichte um Emily und Noah ist wirklich süß, konnte mich jedoch leider nicht auf Dauer in seinen Bann ziehen. Noah und Emily sind zwei sehr liebe Charakter, denen ich das große Glück auch sehr gönne, doch manchmal wirkte vor allem Emily regelrecht blind und auch Noah schien sich stur gegen das aufkommende Glück zu wehren.
Auf der gemeinsamen Suche nach der Geschichte der Schneekugel erlebten die Beiden sehr viele magische Momente, die mir allerdings zu sehr entfernt von der Realität lagen. Ich bin nicht grundsätzlich abgeneigt gegen magische Momente in Büchern, da jedoch die ersten vier Geschichten um den Antiquitätenladen sehr realitätsnah waren, fehlte mir hier leider der Bezug.

Überzeugen hingegen konnte mich die Geschichte der Gravur der Schneekugel, deren Ende ich natürlich trotz allem unbedingt auf den Grund gehen wollte und das daraus resultierende Happy Ends eines Nebencharakters der Reihe rund um den Antiquitätenladen fand ich eine sehr nette Zugabe.
Pluspunkte gab es auch für den Epilog, in dem es noch einmal ein Wiedersehen mit den Charakteren der bereits erschienenen Bände gab.

Zitat
Der Zauber lebt ewig, solange es die Liebe gibt.“

Bewertung
Trotz der wirklich süßen Geschichte ist der letzte Band der Reihe für mich auch leider der zugleich schwächste. Wer aber magische Liebesgeschichten mag, findet hier sicher eine gute Kurzgeschichte für zwischendurch.

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