Mittwoch, 31. August 2016

Rezension - Rose - So Wild - Monica Murphy

  

Anders als meine beiden Schwestern Violet und Lily stehe ich nie im Mittelpunkt. Jetzt bin ich an der Reihe. Die Zeit ist gekommen, meine Schwestern in den Schatten zu stellen, alles hinter mir zu lassen – und schon laufe ich direkt in die Arme eines geheimnisvollen Fremden. Doch was, wenn Caden mehr ist, als ich wollte? Sicher, bei ihm fühle ich mich begehrenswert und frei, doch da ist noch mehr, das ich nicht ganz einordnen kann – etwas Gefährliches. Vielleicht hat sich unsere „zufällige“ Begegnung doch nicht einfach so ergeben. Vielleicht hat er aus gutem Grund nach mir gesucht. Was immer seine Beweggründe sein mögen – ich kann nicht mehr zurück.

 Rose, die jüngste Fowler-Schwester sieht es an der Zeit endlich einmal im Mittelpunkt zu stehen und ihre Schwestern in den Schatten zu stellen. Auf einer Veranstaltung trifft sie den mysteriösen Caden. Mit ihm erlebt sie die aufregendste Zeit ihres Leben und kann sich ihrer Lust und ihren Träumen hingeben. Doch nach all den Stunden pures Verlangen, muss sich Rose bald fragen, ob ihre Begegnung wirklich so zufällig war, wie gedacht...

Nachdem ich vom ersten Band der Fowler-Sisters wirklich begeistert war, habe ich gehofft, dass Band zwei dort anknüpft. Leider war dies jedoch nicht grundsätzlich der Fall. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich einzigartig und konnte mich defintiv überzeugen, jedoch hat es die Story von Rose und Caden an sich nicht komplett geschafft.
Unterteilt wurde das Buch auch hier in den Sichtweisen der beiden Hauptprotagonisten.
Währenddessen Rose im ersten Teil der Reihe sehr selbstbewusst, lieb und fliegenfleuterich wirkte, fehlte ihr hier irgendwie der „Biss“ und auch Caden fehlte dass gewisse Etwas, um mich überzeugen zu können.
Hinzu kam dann noch die mir fehlenden zwischenmenschlichen Beziehungen, da sich Caden und Rose bei dreiviertel Prozent vom Buch im Bett befinden oder sich an anderen Orten „an die Wäsche gehen“. Dadurch fehlte mir leider auch die Einbeziehung bisher bekannter Charakteren, die zwar durchaus ihre Auftritte hatten, zu denen ich allerdings leider keinen Zugang mehr fand.

Den einzigen Tiefgang im Buch stellten für mich dann die tragischen Ereignisse in den Familien beider Hauptprotagonisten dar. Die zugleich ernsten Themen wurden von der Autorin zumindest für die persönliche Bedeutung der Protagonisten gut integriert.

Wie schon bei Band eins ist auch das Cover vom zweiten Band mit einer schwarzen Polsteroptik getaltet worden. Der Name der jüngsten Fowler-Schwester wurde hier in grün gehalten, die Farbe der Wahrheit. Passend gewählt zum Inhalt des Buches, denn gerade im zweiten Band spielt die Wahrheit in so mancher Weise eine ausschlaggebende Rolle.

Ich muss nicht zu irgendwas oder irgendwem. Nur zu dir.“

Der zweite Band der Reihe „Sisters In Love“ reichte für mich nicht an den ersten Teil der Reihe heran und wirkte aufgrund der vielen erotischen Szenen eher etwas lieblos.



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