Montag, 8. August 2016

Rezension - Tief wie das Meer - Josie Charles

 
Klappentext:
Nach einem Jahr Fernbeziehung zieht die junge Emily zu ihrem erfolgreichen Freund Austin nach San Clemente, Kalifornien. Dort scheint Austin das gemeinsame Leben schon perfekt durchgeplant zu haben, am liebsten möchte er möglichst schnell mit Emily eine Familie gründen. Aus Liebe beschließt sie, sich erst einmal auf seine Vorstellung vom Glück einzulassen. Doch dann lernt sie den erfolgreichen Surfer Jesse kennen: Wild, selbstbewusst und unheimlich gutaussehend verdreht er ihr auf der Stelle den Kopf, auch wenn er sich schnell als ein ziemlicher Mistkerl entpuppt. Dennoch ist Emily rettungslos in seinen Bann geraten und steht nun vor der Entscheidung ihres Lebens: Bleibt sie am sicheren Ufer oder lässt sie sich von den Wellen mit in ein neues Leben reißen …?

Cover
Das Cover zu „Tief wie das Meer“ ist sehr farbenfroh, was es sehr lebhaft wirken lässt. Außerdem erkannt man die Silhouette einer weiblichen Person, sowie im Wasser stehend, die eines männlichen Surfers. Das Meer wird in sanften Wellen an den Strand gespült. Trotz seiner Farbenvielfalt ein hübsches Cover mit Hinweisen auf den Inhalt des Buches.

Meine Meinung
Tief wie das Meer“ ist der Auftakt zur neuen Orange-County-Reihe von Josie Charles.
Nach einem Jahr Fernbeziehung zieht Emily Reagan zu ihrem Freund Austin nach San Clemente, wo dieser schon das gemeinsame, perfekte Leben und eine glorreiche Zukunft für sie geplant hat. Zunächst beschließt sie sich auf seine Vorstellung vom Glück einzulassen. Als Emily jedoch auf Jesse Caine trifft, verdreht der erfolgreiche Surfer ihr gewaltig den Kopf und ehe sie sich versieht, muss Emily sich fragen, ob die nächste aufkommende Welle sie nicht doch in ein ganz anderes Leben tragen wird...

Ihre erschaffenen Charaktere konnten sich wieder einmal durch die liebevolle Gestaltung und ihren zugewiesenen Eigenschaften einen festen Platz in meinem Leser-Herz sichern.
Emily ist ein sehr angenehmer Charakter, lebhaft und gelegentlich etwas vorlaut, was sie aber umso liebenswerter macht.
Und Jesse... jedes Mal, wenn er mir gerade sympathisch wurde, brachte er wieder einen seiner arroganten, herablassenden Sprüche und ich hätte ihn am liebsten...argh... Ich liebe solche Gefühlsausbrüche beim Lesen.
Andererseits lebt Jesse mit einer Bürde, die sein Leben noch immer beeinflusst und je mehr er von seiner Fassade ablegt, umso leichter fiel es mir ihn zu mögen und in mein Herz zu schließen. Wieder einmal wurde ich gefangen genommen von der Grundidee der Geschichte, der Umsetzung und von der Gefühlswelt, in die ich gezogen wurde, sodass ich noch ewig hätte weiterlesen können. Wohl deswegen kam der Schluss für mich etwas überraschend, dennoch finde ich ihn passend gewählt, schließlich erhoffe ich mir ja in den nächsten Bänden zur Orange County-Serie noch einmal von ihnen zu lesen.

Der Schreibstil ist, wie nicht anders von der Autorin gewohnt, sehr flüssig, leicht verständlich und zieht mich jedes Mal aufs neue in seinen Bann, obwohl es einzig aus der Sicht der weiblichen Protagonisten geschrieben ist. Des Öfteren brachten mich Textpassagen, z.B. mit Sparky, dem Hausschwein oder die nette Anspielung auf „Dirty Dancing“, zum Schmunzeln.

Zitat
Alles wird seinen Weg finden, so wie der Ozean, der Welle für Welle an den Strand rollt und sich durch nichts auf der Welt beirren lässt.“

Bewertung
Mit „Tief wie das Meer“ ist Josie Charles ein toller Auftakt zu ihrer neuen Orange-County-Reihe gelungen. Wieder einmal ist die Story um Emily und Jesse authentisch, mitreißend und bewegend, wodurch sie sich in meine deutschen Lieblingsautoren mit eingereiht hat!



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