Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension - Endlos wie das Meer - Josie Charles

 

Hiobsbotschaft für Surferin Lauren: Wegen einer nicht ausgeheilten Verletzung muss sie ihre Profikarriere an den Nagel hängen. Auch ihre Beziehung zu Freund Dave ist zerbrochen und so steht sie ziemlich orientierungslos da, bis sie eine irrwitzige Idee zu einer einsamen Insel führt, auf der sie schließlich strandet. Zu allem Unglück - oder Glück? - ist Lauren jedoch nicht allein auf der Insel. Sie begegnet dem unheimlich gutaussehenden Damon, der wie sie auf der Insel gestrandet zu sein scheint. Doch vom ersten Moment an prallen Lauren und Damon aufeinander wie Gewitterwolken. Wird dieser hünenhafte, unverschämte Kerl für Lauren nur ein weiteres Ärgernis in einer Reihe von vielen sein? Oder hat die beiden am Ende das Schicksal zusammengeführt ...?

Im zweiten Teil der Orange County-Reihe von Josie Charles dreht sich alles um Surferin Lauren, ein Mitglied der Squad. Ihre Zukunftsvision scheint zerstört und die Beziehung mit ihrem Freund Dave zerbrochen. Orientierungslos sucht sie nach einem neuen Traum
Bei einem Bootsausflug, der Lauren als Trip zur Selbstfindung dient, strandet sie gemeinsam mit dem vorurteilsbehafteten Damon. Schicksal oder Katastrophe?

Ich finde es toll, dass sich die Autorin Josie Charles nach Surfweltmeister Jesse nun auch den anderen Mitgliedern der Squad widmet. Lauren war mir schon im ersten Teil der Reihe sehr sympathisch mit ihrer recht lockeren Art. Im zweiten Teil ändert sich dies nicht, obwohl sie hier durchaus ernster auftritt, was ihr aber unter den gegebenen Umständen nicht übel zu nehmen ist. Natürlich wirkt die Stimmung dadurch anfänglich etwas getrübt und nachdenklich. Doch kaum hat man den ersten Schock verdaut, steigt die Spannung als Lauren auf der vermeintlich einsamen und leeren Insel strandet. Das erste Zusammentreffen mit Damon ist zugleich lustig sowie interessant und bietet somit beste Unterhaltung. Natürlich bleibt es nicht nur bei einer Begegnung auf der Insel und so erleben Damon und Lauren einige spannende und sinnliche Momente bis zur Rettung.
Ja, ich war wieder einmal in dem Bann eines Buches von Josie Charles gezogen worden.
Ich fand es gut, dass sich das Buch nicht nur um die Strandung von Lauren und Damon dreht, obwohl ich die Momente dort sehr genossen habe. Die langsame Annäherung der Hauptprotagonisten war authentisch und fesselnd, gar explosiv und bewegend.
Die Einbeziehung aller bereits bekannter Charakteren aus dem ersten Teil fand ich sehr gut gewählt. Wer aber den ersten Teil „Tief wie das Meer“ noch nicht kennt, sollte sich nicht gleich abschrecken lassen, denn zum Verständnis benötigt man den ersten Teil nicht unbedingt. (Die Leseempfehlung besteht aber trotzdem! ;) ).

Anders als im ersten Band sind die Kapitel nicht nur aus der Sicht von Damon und Lauren, den Hauptcharakteren hier, sondern auch von Emily, der Hauptperson des ersten Bands, was ich aber als sehr nette Idee empfinde.

Wie eh und je ließ ich mich von Josie Charles Schreibstil mit hinfort ziehen in eine andere Welt, an heißen Sommerstränden mit Meeresrauschen. Das perfekte Sommerfeeling für die verregneten Herbsttage. Wohlfühlmomente und liebevolle Szene lassen sich auch in „Endlos wie das Meer“ zahlreich finden.

Mit seinem farbenprächtigen Cover und den Silhouetten, die Inhalte aus dem Buch darstellen, passt sich „Endlos wie das Meer“ an den ersten Band der Reihe an.
Wer Sehnsucht nach Sonne hat, dem wird hier sicherlich warm ums Herz bei dieser liebevoll geschriebenen Story.

Es ist immer erst mal hart, ehe wir an einen Ort gelangen, wo wir uns bedenkenlos fallen lassen können.“


Auch der zweite Band der „Orange-County“-Reihe erhält mit seinen sommerlichen Szenen und herrlichen Wohlfühlmomenten fünf von fünf Sterne.


Auf Josies Facebookseite erhaltet ihr nicht nur Infos zur Autorin und ihren Büchern, sondern erfahrt auch wo ihr die Bücher erwerben könnt. Schaut mal vorbei ;)

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