Sonntag, 13. November 2016

Rezension - Love me like you hate me

 

Annabelle ist eine waschechte New Yorkerin und liebt ihre Heimatstadt. Als sie jedoch ihren Job verliert, beschließt sie ihr Leben an der Ostküste der USA hinter sich zu lassen und zu ihrer besten Freundin Jess nach Glasgow zu fliegen, um sie bei ihrer ungeplanten Schwangerschaft zu unterstützen. In Glasgow angekommen, macht sie bereits am Flughafen mit dem Bruder ihrer besten Freundin Bekanntschaft, bei dem sie für die ersten Wochen unfreiwillig unterkommt. Zwischen Sam und Belle fliegen erst die Fetzen, dann die Klamotten. Als Sam andeutet, mehr zu wollen, läuft Belle wieder vor der Situation davon. Aber kann man vor Gefühlen davon laufen?

Als die New Yorkerin Annabelle ihren Job verliert, beschließt sie zu ihrer Freundin Jess, die ungewollt schwanger ist, zu reisen und sie während der Schwangerschaft zu unterstützen. Schon am Flughafen macht Annabelle die Bekanntschaft mit Jess Bruder Sam. Unfreiwillig zieht sie zunächst bei ihm ein. Von Beginn an herrscht zwischen den beiden eine angespannte Stimmung, sodass stets und ständig nicht nur die Fetzen sondern auch sämtliche Kleidungsstücke zwischen ihnen fliegen. Als sich dann auch noch Gefühle anbahnen, muss Annabelle sich entscheiden, ob Weglaufen der richtige Weg ist...

Mit „Love me like you hate me (Orginaltitel: Fuck me like you hate me) hat die Autorin Cassidy Davis einen erfrischend-unterhaltsamen Liebesroman geschaffen, der garantierten Lesespaß verspricht.
Durch Cassidys wirklich angenehmen und bildlichen Schreibstil habe ich mich schnell in der Geschichte verloren und bin auch nur ungern aus dieser wieder aufgetaucht.
Die Protagonisten sowie ihre Nebencharaktere heben sich sichtlich voneinander ab und sorgen für jede Menge Wohlfühlmomente, in denen ich mich gerne ihrem Treiben angeschlossen hätte.
Sam und Belle stehen aber in der Geschichte ganz klar im Vordergrund, dennoch kommen auch ihre Freunde und Familie nicht zu kurz.
Die Hauptprotagonisten waren mir von Beginn an sehr sympathisch. Belle trägt nicht nur ihr Herz sondern auch ihre Zunge auf dem richtigen Fleck. Die Situationen mit ihr sind zumeist sehr angenehm und unterhaltsam. Besonders interessant wird es wenn sie mit dem Barbesitzer Sam aufeinandertrifft, aber auch die gemeinsamen Momente mit ihrem Boss Shaw trugen sehr zur Unterhaltung bei. (P.S. Ich versuche noch immer die richtige Aussprache seines Namens auf die Reihe zu bekommen, ganz zu schweigen vom Scheiben ;))

Sam ist, wie Belle es schon im ersten Kapitel zusammenfasste, nicht nur ein gutaussehender, sondern auch sehr bei den Frauen beliebter Mann. Mit seinem Charakter und Charme hat er mich, einfach von der ersten Seiten an, in seinen Bann gezogen.
Mit seinen Gedanken und Gefühlen Belle gegenüber, konnte er mich im Verlauf der Geschichte dann komplett begeistern. Schon klar, dass da nicht nur die Herzen der Glasgower Frauen dahinschmelzen sondern auch die der Leserinnen. (Von diesem Mann würde ich mich auch ver- und entführen lassen!).
Obwohl das Ende in einem gewissen Rahmen vorhersehbar war, konnten mich doch einige Zusammenhänge in der Geschichte komplett überraschen, allen voran Belles Vergangenheit. Manche Aspekte haben mich sehr überrascht, und bildeten sogar Wow-Effekte.
Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig und bietet auch ganz ohne dramatische Szenen jede Menge Spannung.

Die erotischen Szenen sind in einer sehr angenehmen Dosis in die Story integriert.
Love me like you hate me“ wird abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten geschildert, sodass dem Leser wirklich kein Detail entgeht.

Liebe ist ein Geschenk. Sei glücklich, es empfangen zu haben.“

Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung! Ich lege dieses Buch wirklich jedem ans Herz, denn Cassidy Davis hat mir mit „Love me like you hate me“ die tristen Novemberabende versüßt.

Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung der Glasgower Freunde freuen. Cassidy Davis hat sich hier nämlich noch eine Menge Spielraum gelassen, z.B. in Bezug auf Shawns und Bethys Glückssterne und Jess' kleinem Knirps.

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