Montag, 21. November 2016

Rezension - Now and Forever - Kim Henry

  

In Thompson Falls, Montana, werden Gemeinschaftsgefühl und Moral noch groß geschrieben.
Nur Leah Maddison tanzt aus der Reihe, denn vor ihr ist kein Mann sicher. Reihenweise verdreht sie den Kerlen den Kopf und macht sich nichts daraus, was die Leute über sie denken. Zumindest scheint es so.
Doch dann kommt Adam Henley aus dem sonnigen Charleston ins tief verschneite Montana, um für kurze Zeit die Tierklinik seines erkrankten Onkels zu leiten, und alles ändert sich. Denn der Tierarzt mit dem Herzen am rechten Fleck ist nicht bereit, sich von Leahs Fassade blenden zu lassen. Er erkennt die Trauer und Einsamkeit, die Leah antreiben, und zum ersten Mal seit langer Zeit wagt sie wieder zu hoffen.
Doch was soll aus ihr werden, wenn der Winter vorbei ist und Adam die Kleinstadt am Fuße der Rocky Mountains wieder verlässt? Ist ihre Liebe nur fürs Jetzt, oder kann sie wirklich für immer sein?
Romantisch, spannend, emotionsgeladen - ein abgeschlossener Liebesroman über die Kraft der Vergebung und den Mut, noch einmal von vorne zu beginnen.

An seinem ersten Abend in der Bar von Thompson Falls lernt der neu-zugezogene Tierarzt Adam Henley die junge Leah Maddison kennen. Sie verdreht den Männern in dem kleinen Städtchen reihenweise den Kopf. Doch Adam durchschaut die Fassade und erkennt die Trauer und Einsamkeit, die Leah zu kaschieren versucht. Leah schöpft neue Hoffnung in der Liebe, die zwischen ihnen erblüht, doch Adams Aufenthalt in Thompson Falls ist begrenzt und somit auch die gemeinsame Zeit, die sie miteinander verbringen. Eine Liebe auf Zeit, oder doch für immer?!

Nach „This Time Forever“, der Geschichte von Amy und Travis, kehren die Leser mit „Now and Forever“ vom Autorenduo Kim Henry zurück nach Thompson Falls.
Schon mit dem ersten Kapitel befindet man sich mitten in der Geschichte, die sehr bildlich und detailliert geschrieben wurde. Die Story nimmt sofort an Fahrt auf und wird zu keiner Zeit langweilig. Dabei setzen die Autorinnen eher auf eine Menge Gefühle.
Abwechselnd findet sich der Leser dabei im Kopf von Leah und Adam wieder. Schnell erhascht man hier einen Blick in die Gefühlswelt beider Protagonisten und merkt dabei, dass beide in ihrem Inneren mehr mit sich herumtragen, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Sowohl Adam als auch Leah kämpfen mit Narben und Wunden, die die Vergangenheit ihnen zugefügt hat. Ein Gefühlschaos durch und durch, denn was die Beiden erlebt haben, macht einen wirklich fassungslos, sodass ich vor allem Leas Drang nach Gesellschaft, Liebe und Geborgenheit sehr gut nachvollziehen kann. Eine sehr emotionale Geschichte, die direkt ins Herz geht.

Wer den inoffiziellen ersten Band (This Time Forever) gelesen hat, trifft hier auf viele bekannte Charakteren, allen voran Amy und Travis Monahan. Amy spielt in gewisser Weise für diesen Band eine wichtige Rolle, das sie Leahs Freundin ist. Die Freundschaft der beiden Frauen, wird hier auch thematisiert, denn diese ist längst nicht mehr so innig, wie es den Anschein hat. Ich finde es aber toll, wie die Autorinnen diese in die Geschichte verarbeitet haben.
Ein wichtiger Aspekt spielten hier auch die Tiere, die vor allem durch Adams Beruf in den Vordergrund traten und eine schöne Abwechslung boten.

Obwohl in diesem Roman hauptsächlich das Gefühlschaos der Protagonisten im Vordergrund standen und für eine Menge Wirbel sorgten, gab es doch auch noch einige spannende Momente, die mich regelrecht ans Buch fesselten und dem Roman zusätzlich noch packende Elemente verlieh.

Die Gestaltung des Covers finde ich sehr schön und zog mich zugleich in den Bann des Buches. Die Geschichte bietet aber mehr als nur ein wunderschön gestaltetes Cover. Sie bietet jede Menge herzliche und Herzschmerzmomente in einem liebevollem, verträumtem Städtchen. Von mir gibt es für diese wirklich super-schöne Geschichte mit Erlebnissen aus dem Leben 5 von 5 Sterne.


Ich habe von diesem Leben nichts mehr gewollt, nichts mehr erwartet, aber dann kamst du, und jetzt will ich nur noch eines von diesem Leben. Dass wir, was immer davon übrig ist, zusammen verbringen.“

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