Mittwoch, 25. Januar 2017

Rezension - Dirty English - Ilsa Madden-Mills

  


Klappentext
Elizabeth stockt der Atem. In nichts als Shorts und Boxhandschuhen lehnt Declan in seiner Tür; Schweißperlen glitzern auf seinen tätowierten Muskeln. Ungekannte Lust rast durch ihre Adern. Der neue Nachbar ist heiß. Verdammt heiß. Aber seit dem Alptraum vor zwei Jahren hat sich Elizabeth strenge Dating-Regeln auferlegt, nach denen Declan für sie strikt tabu ist. Doch der raue Sex-Appeal des Briten schreit danach, alle Regeln über Bord zu werfen …
Fesselnd, intensiv, sexy: das Debüt von New York Times-Bestsellerautorin Ilsa Madden-Mills!

Meine Meinung
Oftmals beziehe ich meine Bücher vor allem aufgrund ihres Covers und aufgrund des Klappentextes. Genau in dieses Beuteschema fiel auch „Dirty English - Verboten heiß“.

Schon einmal hat sich Elizabeth in eine Beziehung gestürzt, die ihr Leben beinahe zerstört hat. Seitdem hält sich die Studentin ausschließlich an ihren selbst auferlegten Dating-Regeln. Doch dann begegnet sie ihrem Nachbarn Declan, der mit seinem britischen Charme Elizabeths Welt und Regeln gehörig auf den Kopf stellt...

Ganz anders als gewöhnlich für Geschichten dieser Art, startet „Dirty English – verboten heiß“ mit einer Rückblende zum traumatischen Ereignis und legt somit den Grundstein für eine spannende Handlung.
Doch schon nach wenigen Kapiteln kam die Ernüchterung, denn weder Elizabeth noch Declan konnten mich wirklich überzeugen. Die Protagonistin kompensiert ihre Erlebnisse in einer Art, die für mich nicht wirklich nachvollziehbar ist und mich so eher empört, statt fasziniert hat.
Der sexy Brite und sein Zwillingsbruder konnten mich dahingegen schon eher bezaubern. Obwohl ich mir besonders von Declan ein wenig mehr „Bad Boy“-Touch erhofft habe. Für mich war er in vielen Situationen einfach zu verständnisvoll.

Im Verlauf der Geschichte hatte ich leider das Gefühl, dass Declans Hobby, das Kämpfen, aufgrund von Elizabeths Unverständnis dem gegenüber, zu kurz gekommen ist. Es wurde mehr oder weniger in Nebensätzen abgehandelt und als dann der große Moment dafür gekommen war, empfand ich die Umsetzung als ungenügend. Ich hätte mir hier mehr Verständnis und Unterstützung für ihn seitens der Protagonistin gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und angenehm zu lesen. Die Sichtweisen beider Protagonisten fand ich gut umgesetzt und verständlich.

Zitat
Große Momente passieren durch kleine Taten, und manchmal können wir die Punkte erst später miteinander verbinden.“

Bewertung
Dirty English – verboten heiß“ ist eine gefühlsbetonte Geschichte, die mich dann in der Umsetzung weder mit ihrer Handlung noch mit den Protagonisten überzeugen konnte. Es ist eine nette Geschichte, für eine kurzweilige Unterhaltung, die allerdings auch noch ausbaufähig ist. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.


Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag für das Rezensionsexemplar via NetGalley.

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