Freitag, 24. Februar 2017

Rezension - Wild wie das Meer - Josie Charles

 
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Klappentext
Sherry ist auf der Flucht – vor ihrer verkrachten Karriere und ihrem katastrophalen Liebesleben. In Afrika, weit weg von zu Hause, sucht sie nach sich selbst und begegnet stattdessen ausgerechnet einem Mann: Tyrone ist ganz anders als sie. Aufgeschlossen, selbstbewusst, nie um einen Spruch verlegen. Sofort knistert es zwischen ihr und dem gutaussehenden Surfer. Zu spät merkt Sherry, dass auch Ty vor etwas auf der Flucht zu sein scheint. Kann es für die beiden dennoch eine gemeinsame Zukunft geben?
Meine Meinung
Auf ihrer Reise durch die schönsten Länder der Welt, trifft Sherry in Afrika auf den gutaussehenden Surfer Tyrone. Sie ist hin und weg von ihm und die kleine Flirterei endet in einem umwerfendem One-Night-Stand. Doch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist Ty verschwunden. Einzig ein Abschiedsvideo hat er ihr hinterlassen. Obwohl sich ein Gefühl der Enttäuschung in ihr breit macht, führt auch ihre Reise, die eher eine Flucht vor ihrem verkorksten Leben gleicht, sie weiter.
Auch Ty, der normalerweise gemeinsam mit seinen Freunden das Leben in Orange County genießt, befindet sich auf der Flucht. Vor seinen Freunden und vor allem vor einer niederschmetternden Wendung in seinem Leben. Doch die Nacht mit der schönen Sherry, kann auch er nicht vergessen. Zu gerne, würde er sein Leben mit ihr genießen, doch die Hoffnung darauf hat er längst aufgegeben, denn der Weg für eine gemeinsame Zukunft scheint unerreichbar...

Wild wie das Meer“ ist der bereits dritte Teil der Orange-County-Reihe von Josie Charles. In diesem Band der Reihe dreht sich alles um Tyson, ein Mitglied der Squad und guter Freund von Jesse Caine, dem Weltmeister im Surfen. Tyson, oder auch Ty genannt, kennen begeisterte Leser der Reihe bereits aus den vorherigen Bänden.
Bisher habe ich ihn immer als lebenslustigen Mann wahrgenommen, doch in seinem Inneren kämpft Ty mit der schrecklichen Wendung, die sein Leben vor Kurzem genommen hat.
Doch zurück zum Anfang.
Ohne langatmige Vorgeschichte wurde ich sogleich in die Welt der Squad gezogen. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten, Shelly und Tyson, ist wieder einmal so wunderbar beschrieben, dass ich mich sofort ins Buch versetzt fühlte. Und nicht nur das, jede einzelne Szene erlebte ich, als wäre ich hautnah dabei.
Auch wenn die Protagonisten zunächst viele Momente ohne den jeweils anderen erleben, hat mich die Geschichte gepackt. Die Sichtweisen der Hauptcharakter sind authentisch beschrieben und erzählt.
Sherry tritt hier als neue Charaktere auf. Sie ist eine liebenswürdige Person, mit dem Herz auf dem richtigen Fleck.
Währenddessen ich die Geschichte um Dherry und Tyson in voller Hoffnung auf viel Liebe verfolgt und eine locker-leichte Story erwartet habe, war ich auf den „großen Knall“ nicht vorbereitet. Ich war geschockt und zutiefst berührt.
Und während ich von meinen Gefühlen überrannt wurde und weder ein noch aus wusste, habe ich sogar überlegt das Buch abzubrechen. Nicht weil mir die Geschichte nicht gefiel, sondern weil ich nicht wusste, wie ich mit dem Ende, das hier unweigerlich folgen musste, umgehen soll. Andererseits war ich so in meinen Gefühlen gefangen, dass ich auch einfach nicht aufhören konnte weiter zu lesen, auch wenn mir das Herz brach.

Ich bin ehrlich froh, dass die Autorin diese wunderbare, gefühlvolle Geschichte erzählt hat. Mein Herz stellt noch jetzt ganz verrückte Dinge mit mir an, wenn ich an Tyson und Sherry denke. Und bitte, bitte, liebe Josie, lass mich das nächste Mal nicht mehr innerlich zerbrechen. Diese Spannung halte ich kein zweites Mal aus.
Und dennoch empfehle ich jeden, der eine gefühlvolle, emotionale Geschichte sucht, „Wild wie das Meer“ zu lesen! Denn wild bin ich dabei wirklich geworden!
Von mir gibt es 5 von 5 Sterne!



Josie Charles hat mich wieder einmal von ihrem schriftstellerischen Talent überzeugt und sich zurecht zu eine meiner deutschen Lieblingsautorinnen entwickelt.


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