Sonntag, 11. Juni 2017

Rezension - Immer wieder Versuchung - Don Both

 
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Klappentext
»Nenne es Wahnsinn, aber in den letzten zwei Jahren habe ich nur an das eine gedacht. Du unter mir. Ich in dir. Nur noch ein letztes Mal, Vivian, dann gebe ich dich frei.«
Seit zwei Jahren sind Vivian Müller und Tomas Wrangler nun kein Paar mehr und sie braucht endlich diese verflixte Unterschrift auf den Scheidungspapieren. Vivi ist entschlossen, alles dafür zu tun, um endlich von jenem Mann loszukommen, dem sie mit Haut und Haaren, mit Leib und Seele gehörte – und der sich strikt weigert, die Ehe zwischen ihnen zu beenden. Tomas hat jedoch einen ganz anderen Plan: seine Frau zurückzuerobern, und zwar mit allen Mitteln.
Er schlägt ihr einen gefährlichen und mehr als verführerischen Deal vor: Eine Nacht mit ihm gegen die Unterschrift auf den Scheidungspapieren. Vivian lässt sich darauf ein, obwohl sie weiß, dass er ihr Herz erneut brechen könnte.
Aber was, wenn diese eine Nacht das Chaos erst perfekt macht und ihre Lebensplanung erneut völlig über den Haufen wirft? Was, wenn sie endlich das bekommen, wofür sie die ganze Zeit gekämpft haben – jetzt, da eigentlich alles verloren scheint?
Endlich bekommen Vivian und Tomas Wrangler auch ihre Geschichte. Eine Geschichte über eine verloren geglaubte Liebe, die niemals stärker war als in jenem Moment, in dem sie zerbrach.

Meine Meinung
Ein Moment. Eine falsche Annahme.
Zwei Jahre, die Vivi Müller nun von Tomas Wrangler getrennt ist. Sie ist bereit für den Neuanfang. Doch, um den letzten Schritt tun zu können, benötigt sie die Unterschrift von Tom auf den Scheidungspapieren. Dieser hat jedoch noch lange nicht mit der Liebe seines Lebens abgeschlossen. Eine Nacht soll auch ihm den Abschluss von ihr geben.
Eine Nacht, in der sich Toms und Vivis sehnlichster Wunsch endlich erfüllt und die gleichzeitig den Schlussstrich für ihre Beziehung bedeutet...

In „Immer wieder Versuchung“ erzählt Don Both endlich auch die Geschichte der Hexe Vivi und des sexy Anwalts Tom. Eine Geschichte, die lange auf sich warten ließ, dafür aber wieder einmal unglaublich fesselnd ist, selbst in ihrer melancholischen Art. Ja, melancholisch... ich konnte einfach nicht damit umgehen, dass Vivi und Tomas so leiden mussten, wo sie doch immer wie das perfekte Paar erschienen...

Don Both ist es wieder einmal gelungen mich zu fesseln. Dramatik pur mit einer angenehmen und prickelnden Prise Erotik.
Die Story von Tom und Vivi mag in gewisser Weis ruhiger sein, als seine Vorgänger, damit jedoch nicht schlechter. Sie übt genauso einen Sog aus, wie auch die anderen Teile der Reihe und stürzt die Leser wieder einmal in ein absolutes Gefühlschaos.

Seit je her begeistert der Wrangler-Clan mit seinen einzigartigen Protagonisten.
Jede Charakter, ganz egal ob hier Haupt- oder Nebenprotagonist, ist von Band eins an in meinem Leserherz festgesetzt. Und wow, ich wusste gar nicht, was da noch so alles in Tom steckt.

Ein wenig Missmut empfand ich bei der Anschuldigung das die größte Last auf Vivis Schultern lastet, aber Gott sei dank, wird das im weiteren Verlauf etwas abgeschwächt.
Wie in jeder Beziehung gibt es immer Zwei... aber Tom und Vivi suchen ihren Weg und haben sich ihr heißersehntes Ende verdient.

Doch wie jedes Don Both-Buch steht die nächste Katastrophe schon wieder kurz bevor und somit verkürzt die Leseprobe auch das Warten auf den nächsten Teil der provokativen und sexy Wrangler-Familie.

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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