Sonntag, 22. Oktober 2017

Rezension - Ein Millionär will mehr - Dublin Friends - Annabelle Benn

Autor: Annabelle Benn
Reihe / Band: Dublin Friends #3
Seiten: 253
Preis: 2,99
Erscheinungsjahr: 2017

Klappentext
Eigentlich hat Rick, Sohn eines irischen Multimillionärs, alles, wovon andere nur träumen: Ein fantastisches Aussehen, einen Haufen Geld und ein Haus voller Freunde.
Doch das genügt ihm nicht. Denn dass er als Versager und Taugenichts verschrien ist, dass ihn die Frauen nur wegen seines einflussreichen Vaters begehren, dass er sich nach einer erfüllenden Beschäftigung und einer harmonischen Beziehung sehnt - das ist die dunkle Seite der Medaille.
Deswegen will er mehr! Mehr als Geld und alles, was er hat. Er will einen Beruf und Liebe – und ausgerechnet Ciara.
Ciara hat nichts, was Rick hat. Sie ist mausgrau, bettelarm und teilt sich kein Haus, sondern eine schäbige Zwei-Zimmer-Wohnung mit drei Frauen, von denen sie wenig mehr als die Vornamen weiß. Dafür hat sie eine wunderbare Stelle als Konditorin und ein klares Ziel: Auswandern nach Australien.
Während Rick also sich selbst sucht, findet er Ciara und - verliert sie wieder.
Aber vielleicht nicht für immer?
Und was sucht und findet seine Herzdame?

Meine Meinung
Das Geld allein nicht glücklich macht, spürt Rick am eigenen Leben.
Negativschlagzeilen und ein Ruf als Loser bestimmen sein Leben.
Und egal, wofür sich Rick auch einsetzt, seine Freunde sind die Einzigen die hinter ihm stehen.
Doch Rick will mehr – die Anerkennung eines Vaters, der Medien und das Herz einer Frau!
Nichts scheint ihm davon jedoch vergönnt zu sein, zumindest bis er auf Chiara trifft, deren Leben nicht gegensätzlicher sein könnte.
Doch auch Chiara will mehr von ihrem Leben als jeden Tag hinter dem Tresen einer Bäckerei zu stehen.
Zwei Herzen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens,
und vielleicht auch zueinander … ?

Ein Millionär will mehr“ ist der dritte Band der Dublin Friends Reihe von Annabelle Benn.
Jedes Buch kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Dieses Mal erzählt die Autorin die Geschichte des Millionärssohn Rick.

Das Cover gefällt mir auch beim dritten Band gut und gliedert sich mit seiner Gestaltung in die Reihe ein.
Der Klappentext weckte auch hier wieder mein Interesse.

Erneut entführt die Autorin nach Dublin in ein Haus voller Freunde.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Rick und Chiara.

Auf Ricks Geschichte war ich sehr gespannt.
Schon in den ersten beiden Teilen weckte er mein Interesse.
Rick jedoch wird hier als Taugenichts und Loser dargestellt.
Er wirkt sehr befangen in seinem Lebensstil und auch sehr gehemmt.
Zuvor verkörperte er für mich einen reichen, flatterhaften und vom Weg abgekommenen Sohn, aber diese Darstellung hätte nicht weiter entfernt sein können …

Chiara hingegen machte auf mich einen sympathischen Eindruck.
Sie ist zielstrebig und lieb.

Das Kennenlernen der Protagonisten war doch etwas ungewöhnlich, weckte jedoch mein Interesse.
Doch mit zunehmenden Verlauf verspürte ich einen steigenden Unmut.
Weder zu Chiara noch zu Rick konnte ich einen wirklich Draht finden.
So blieb mir auch ihre wachsende Beziehung ein Rätsel …
Für mich sind sie nach wie vor zwei Fremde, die irgendwie ihr Happy End bekamen.

Chiaras Familienverhältnisse sollten wohl für ein wenig Spannung sorgen, ließen bei mir jedoch einen hinein gequetschten und bitteren Beigeschmack entstehen.

Gefreut habe ich mich jedoch sehr über das Wiedersehen der Dubliner Friends, das auch ein angenehmes Familiengefühl aufkommen ließ.
Die gemeinsamen Szene sind sehr liebevoll und harmonisch!

Leider konnte mich „Ein Millionär will mehr“ nicht überzeugen.
Die Story hatte zwar Potenzial, konnte dieses jedoch nicht entfalten.
Einzig ein Wiedersehen mit bekannten Protagonisten ließen mein Leseherz höherschlagen.
3 von 5 Sterne.

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