Montag, 27. November 2017

Rezension - Als dein Blick mich traf - Nicole Jacquelyn

Autor: Nicole Jacquelyn
Reihe / Band: Unbreak my Heart #2
Seiten: 367
Preis: 10,00€
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2017

Klappentext

Wenn Träume unmöglich werden … Anita wollte immer eine Familie haben. Doch mit dreißig Jahren ist ihr noch nicht der richtige Mann über den Weg gelaufen. Und nun zwingt sie eine Krankheit, sich einer Operation zu unterziehen. Eine Operation, die eigene Kinder unmöglich macht. Der Termin steht bereits fest. Bis es so weit ist, will sie einfach nur vergessen. Und so landet sie eines Abends in einer Bar. Und küsst einen Mann, den sie nicht küssen dürfte. Doch wenn er sie berührt, denkt sie nur noch eins: Mehr!

So bewegend wie Jojo Moyes, so erotisch wie Geneva Lee
»Dieses Buch behält man lange im Gedächtnis, allein schon, weil seine Protagonisten so einzigartig sind« RT BOOK REVIEWS


Meine Meinung
Ani und Bram.
Wann immer sie aufeinander treffen, ist Streit vorprogrammiert.
Doch an einem Abend im Club verändert sich die Stimmung und auch ihr Verhältnis.
In seinen Armen fühlt sie sich geborgen.
Und seine Kraft lässt ihr die schwere Operation, die ihr die Möglichkeit auf Kinder nehmen wird, vergessen.
Eine leidenschaftliche Affäre.
Bis Ani eine unerwartete Chance auf eben dieses Glück doch noch erhält.
Leidenschaft oder Zukunft?

Als dein Blick mich traf“ ist der zweite Band der „Unbreak my Heart“-Reihe von Nicole Jacquelyn.

Ich habe das Buch unabhängig vom ersten Teil lesen können.
Um den Überblick bei den vielen Protagonisten behalten zu können,
eignet sich der im Buch beigefügte Stammbaum wunderbar 😉.

Das Cover gefällt mir sehr gut!
Das abgebildete Pärchen, in sinnlicher und vertrauter Pose, ist ein toller Anblick.
Der Klappentext macht sehr neugierig auf die Story.
Nur ein Aspekt wird hier verschwiegen – denn Ani und Bram sind beides Pflegekinder, die in befreundeten Familien aufgewachsen sind.
Jede Menge Gefühl und Spannung sind hier inklusive.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Ani und Bram erzählt.
Der Erzählstil gefiel mir sehr gut und ließ die Story zum Leben erwachen.

Es ist eine Geschichte über eine große und liebevolle Familie, in der man sich sofort sehr wohl fühlt.
Im Mittelpunkt stehen dabei jedoch Ani und Bram.
Bei jedem Aufeinandertreffen funkt es zwischen ihnen.
Meistens sind es kleine Neckereien, oft auch ausgewachsene Streitereien.
Doch zwischen ihnen besteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Vertrauens.
Knisternde Momente der Zweisamkeit und eine schwelende Leidenschaft.
Die erotischen Szenen sind ansprechend und gut in die Geschichte eingegliedert.
Beide Protagonisten sind sehr selbstbewusst und mit einer starken Persönlichkeit gekennzeichnet.

Auch wenn mir Anis zickige Art manchmal anstrengend war,
hatte ich doch ein Gefühl der Verbundenheit mit ihr.
Ihre Wünsche, Sorgen und Ängste waren gut dargestellt und auch spürbar.
Bram ist wie ein großer, beschützender Bruder.
Manchmal etwas brummig und wortkarg,
doch genau das verleiht ihm auch seinen Charme.

Was sich neckt, das liebt sich – genau das bezeichnet auch die Story von Ani und Bram.
Viel Gefühl und Leidenschaft.
Ein Auf und Ab der Emotionen.
Von Momenten, die dein Leben auf ewig verändern.
So wunderbar, echt und herzzerreißend.

Einzig von den sich von Beginn bis Ende ziehenden Streitereien war ich dann doch etwas genervt. Da sie zumindest zum Ende dann doch sehr anstrengend werden und sich stets ums Selbe drehen.

4 von 5 Sterne
Ich danke Bastei Lübbe für und der Lesejury für die Ausrichtung der Leserunde und die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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