Montag, 25. Dezember 2017

Rezension - Holy Sh!t

Autor: Louisa Beele
Homepage der Autorin
Seiten: 157
Preis: 0,99€
Erscheinungsjahr: 2017

Klappentext
Nach einer gescheiterten Beziehung hat Dawn nur noch einen Wunsch: So schnell wie möglich aus der Nähe des Mannes zu verschwinden, mit dem sie eigentlich ein gemeinsames Leben aufbauen wollte.
Kurzentschlossen fliegt sie auf eine Insel irgendwo in der Karibik, denn wie könnte man sich besser erholen als mit Sonne, Strand und Meer, fernab dem hektischen Weihnachtstreiben in ihrer Heimatstadt?
Bereits im Flugzeug sorgt eine Verwechslung für allerhand Turbulenzen und selbst im Hotel wird sie nicht von unerwarteter Aufregung verschont. Dabei kreuzt immer wieder derselbe Mann ihren Weg. Wer ist der seltsame Fremde, der zwar unverschämt gut aussieht, jedoch überall dort zu sein scheint, wo sie sich aufhält?
Als auch noch ausgerechnet er ihr aus der Patsche hilft, gerät ihr Entschluss, sich für sehr lange Zeit nicht auf Männer einzulassen, gehörig ins Wanken.

Meine Meinung
Mit „Holy Shit: Keine Weihnachtsgeschichte “entführt Autorin Louisa Beele
ihre Leser und ihre Protagonistin Dawn zur Weihnachtszeit in die Karibik.
Sonne, Strand und Meer.
Eine Flucht aus dem stressigen Alltag
und eine Flucht vor die Männerwelt – zumindest für Dawn.
Denn sie kommt, auf der Weihnachtsfeier der Firma,
dem hinterhältigen Spiel ihrer Langzeitaffäre auf die Schliche.
Gestrichen die Nase voll von den Männern und der besinnlichen Zeit,
fliegt sie in die Karibik und landet dabei immer wieder zufällig,
wie soll es auch anders sein,
in die Arme eines Mannes.
Es beginnt eine witzige und spritzige Liebesgeschichte,
die aus der Sicht von Dawn erzählt wird.
Louisas Schreibstil ist gewohnt flüssig und locker
und zieht den Leser direkt hinein in die unterhaltsame Kurzgeschichte.

Louisa bringt Heiterkeit zur Weihnachtszeit.
Die Kurzgeschichte um Dawn und ihrem Urlaubstrip zur Weihnachtszeit
entpuppt sich als witzig geschriebene Kurzgeschichte mit einem etwas ernsterem Thema.
Obwohl mir die Story an sich gut gefiel,
konnte mich die Keine-Weihnachtsgeschichte nicht ganz so begeistern.
Dies lag weniger an der Story, die sich als putzige und amüsante Geschichte entpuppt,
vielmehr an die Protagonistin.
Leider war mir Dawn nicht sympathisch,
viel zu zynisch und spöttisch.
So fiel es mir auch schwer,
mich in sie hineinzuversetzen und Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Dafür ist ihr Gegenpart
toll und geheimnisvoll dargestellt,
sodass es der Autorin gelang bis zuletzt das Geheimnis zu wahren
und die Spannung zu halten.

Eine etwas andere, dafür jedoch recht unterhaltsame und witzige Geschichte zur Weihnachtszeit.
4 von 5 Sterne

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