Montag, 4. Dezember 2017

Rezension - Unsuitable - Nicht standesgemäß - Samantha Towle

Autor: Samantha Towle
Seiten: 300
Preis: 12,90€
Verlag: Sieben Verlag
Erscheinungsjahr: 2017

Zitat
Du lässt mich wieder fühlen, und ich hasse das.“

Klappentext
Achtzehn Monate saß Daisy Smith unschuldig im Gefängnis. Jetzt, da sie wieder auf freiem Fuß ist, ist es ihr Hauptziel, das Sorgerecht für ihren kleinen Bruder zurückzubekommen. Der erste Schritt hierfür ist einen Job zu finden. Dank einer glücklichen Fügung kann sie eine Anstellung als Hausangestellte auf dem Matis-Anwesen ergattern. Bereits am ersten Tag trifft sie auf ihren neuen Boss, Kastor Matis, auch bekannt unter dem Spitznamen ‚Kas-Loch‘. Kas ist das, was man einen griechischen Gott nennen könnte, darüber hinaus ist er arrogant, abweisend und allgemein kein angenehmer Zeitgenosse. Daisy ist dennoch dankbar für den Job und während sie beide versuchen, die Anziehungskraft zwischen ihnen zu verarbeiten, gelingt es Daisy mehr und mehr, hinter Kastors schroffe Fassade zu blicken. Und was sie da entdeckt überrascht sie.

Meine Meinung
Ein abgekartetes Spiel und ein Fehler der Justiz kosten Daisy anderthalb Jahre ihres Lebens.
Achtzehn Monate, die sie unschuldig im Gefängnis sitzt und von ihrem Bruder getrennt wird. Von der Gesellschaft verurteilt, muss sich Daisy zurück in ihre Leben kämpfen.
Der Job als Hausangestellte bei Kastor Matis, ist ihre Chance.
Wäre ihr Boss nur nicht so ein arroganter Typ, der stets seine schlechte Laune an ihr auslässt und gleichzeitig ihr Herz mit seinem durchdringenden Blick zum Rasen bringt ...

Unsuitable – Nicht standesgemäß“ ist mein erstes Buch der Autorin Samantha Towle.
Das Cover finde ich ganz okay.
Das englische Cover gefällt mir besser.
Meine Aufmerksamkeit erregte hier der Klappentext,
der eine interessante Geschichte versprach.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm.
Erzählt wird die Story aus der Sicht von Daisy.

Der Beginn war sehr interessant.
Ein Rückblick schildert ihre aussichtslose Situation.
Doch dann ist Daisy endlich frei und muss sich nun
in ihrem neuen und gleichzeitig altem Leben wieder zurechtfinden.
An Daisy musste ich mich erst gewöhnen.
Sie ist zwar sympathisch, doch vor allem sprachlich
hat die Zeit im Gefängnis auf sie abgefärbt.
Doch langsam findet sie den Weg zurück und
wird auch selbstbewusster.
Mit der Erzählweise kann man sich jedoch ganz gut in Daisy hineinversetzen.
Etwas, das mir bei Kastor doch recht schwer gefallen ist.
Der mysteriöse Gutsbesitzer macht Daisy mit seiner arroganten Art das Leben schwer.
Und da die Autorin hier auf seine Sichtweise verzichtete,
fiel es auch mir schwer eine richtige Verbindung zu ihm zu finden.
Seine Stimmungsschwankungen, sein mysteriöses Verhalten
und das Auf und Ab zwischen ihm und Daisy
ließen mich doch manchmal die Augen verdrehen.
Und hinterließen zeitweise auch ein Gefühl der Langatmigkeit.
Mit dem Blick hinter Kastors Fassade
nimmt das Buch eine überraschende Wende.
Fassungslosigkeit.
Für Spannung sorgt ein unvorhergesehenes und dramatisches Ende.

Als ein wenig schade,
empfand ich, dass Daisy ein persönliches Ziel
während ihrer gemeinsamen Zeit mit Kastor völlig aus dem Auge verlor.
Außerdem fehlt mir hier leider doch sehr
die Sichtweise von Kastor.

Eine interessante Geschichte mit unvorhergesehener Wendung.
Ich vergebe 4 von 5 Sterne.
Ich danke dem Sieben Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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