Mittwoch, 4. April 2018

Rezension - Morgen lieb ich dich für immer - Jennifer L. Armentrout


Autor: Jennifer L. Armentrout
Seiten: 544
Preis: 12,99€
Verlag: cbj
Erscheinungsjahr: 2017

Klappentext
Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Meine Meinung
Noch vor einigen Jahren lebten Mallory und Rider in einem Haus voller Schrecken und Angst. Durchgerutscht durch ein sonst so gut organisiertes System der Kinder- und Jugendhilfe.
Plötzlich stehen sie sich wieder gegenüber.
Während Mallory noch immer für ein neues Leben kämpft,
scheint Rider die Vergangenheit längst hinter sich gelassen zu haben.
Doch schon bald muss Mallory feststellen, wie sehr der Schein trügt und
wie zerbrechlich das neue Leben, das beide führen, ist …

„Morgen lieb ich dich für immer“ ist ein gefühlvoller Jugend- und Liebesroman aus der Feder von Jennifer L. Armentrout.
Ich fand die Abbildung des vertrauten Pärchens
und der angedeuteten Verwischung des Covers sehr schön.
Der Klappentext macht neugierig – verrät jedoch nichts über die bewegende und ergreifende Story, die wirklich dahintersteckt.

Trotz der vielen Seiten bin ich dank des angenehmen und leichten Schreibstils der Autorin nahezu durchs Buch geflogen!
Dabei taucht man in Mallorys Sicht ein. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen,
hätte mir jedoch auch ein paar Kapitel aus Riders Sicht gewünscht.

Mallorys und Riders Geschichte hat mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen.
Der Rückblick, mit dem die Story startet, war fesselnd und sehr berührend
und legte sozusagen den Grundstein für ein ergreifendes Leseerlebnis!

Obwohl die eigentliche Geschichte in der Gegenwart spielt,
erhält man durch passende und zum Teil auch furchterregende Rückblicke,
einen guten Einblick in die gemeinsame Vergangenheit der Protagonisten.
Sowohl Mallory als auch Rider leiden noch heute unter den Ereignissen in ihrer Kindheit.
Mallory ist eingeschüchtert, sehr befangen und gegenüber Fremden gar gehemmt.
Sogar so sehr, dass sie mit einer Sprachstörung kämpft.
Nichtsdestotrotz ist die junge Dame sehr lieb und sympathisch.
Auf den ersten Blick wirkt Rider wie ein typischer Jugendlicher – selbstbewusst, beliebt und an der Schule nur wenig interessiert.
In der Gegenwart von Mallory offenbart er seine fürsorgliche und beschützende Art.
Lange kann man bei Rider wirklich nur erahnen, welche Auswirkungen die Vergangenheit auf sein heutiges Leben hat.
Erst später, werden seine Ängste offenbart – obwohl ich diese teils sehr undurchsichtig und teilweise sehr schnell aus der Welt geschafft fand …

Von der Tiefe der Story bin ich wirklich überrascht und beeindruckt.
Keinesfalls habe ich bei dem Klappentext an so eine bewegende und emotionale Geschichte gedacht!
Dabei bin ich vor allem über die Entwicklung, die Mallory absolviert, vollkommen begeistert! Leider lieb diese dafür bei Rider etwas auf der Strecke, was vielleicht auch daran lag, dass es sich mehr auf Mallory konzentriert und teilweise auch in die Länge gezogen ist.

Nichtsdestotrotz ist „Morgen lieb ich dich für immer“ eine sehr faszinierende und atemraubende Geschichte, die mich mit ihrer emotionalen Intensität berührt und bewegt hat.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne

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